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Medizi­nische Versorgung

In Deutschland gibt es ein dichtes Netz von Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen, Krankenhäusern und Anlaufstellen im Notfall. Sie können Ihre Ärztin oder Ihren Arzt in der Regel frei wählen.

  • Die meisten Menschen gehen bei gesundheitlichen Beschwerden zuerst zu ihrer Hausärztin/ ihrem Hausarzt (Ärztin oder Arzt für Allgemeinmedizin, bei Kindern Kinderärztin oder -arzt). Sie oder er übernimmt die Behandlung selbst oder überweist Sie an eine Fachärztin/ einen Facharzt bzw. in ein Krankenhaus.

  • Fachärztinnen und Fachärzte wie z. B. Gynäkologen (Frauenärztinnen und Frauenärzte) oder Hals-Nasen-Ohrenärzte sind auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Wenn es nötig ist, wird Ihr Hausarzt Sie zu Fachärzten überweisen. Sie können aber auch direkt zu einem Facharzt gehen.

  • Ärzte und Ärztinnen vergeben in der Regel Termine für eine Behandlung. Ohne Anmeldung müssen Sie oft warten. Rufen Sie nach Möglichkeit vorher an und vereinbaren einen Termin. Besonders bei Fachärztinnen und Fachärzten kann es vorkommen, dass der nächste freie Termin erst in einigen Wochen oder Monaten ist.

  • Wenn Sie nachts, am Wochenende oder feiertags einen Arzt brauchen, können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst über die Telefonnummer 116 117 erreichen. (Anmerkung: Nummer ist bundesweit einheitlich)
  • Wenn Sie ein akutes medizinisches Problem haben, aber noch selbst mobil sind, gehen Sie in die Rettungsstelle des nächsten Krankenhauses. Eventuell müssen Sie dort einige Zeit warten.
  • Bei Notfällen und akut lebensbedrohlichen Zuständen wählen sie den Notruf 112. Ein Krankenwagen wird Sie in ein Krankenhaus bringen.

  • Apotheken gibt es in jedem Stadtviertel. Am Wochenende ist die nächste Notapotheke an jeder Apotheke vermerkt.